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Freitag 22.09.2017

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Individuelle Leistungen

Akupunktur

Wann? Wo? Wie?

Die Akupunktur ist eine faszinierende und zugleich sehr alte Heilmethode. Ihre Anfänge liegen über viertausend Jahre zurück. Das erste bekannte Buch über Akupunktur stammt aus dem Jahr 26 n. Chr. Die Akupunktur zählt zwar zu den sogenannten Außenseitermethoden, ist aber wissenschaftlich mittlerweile gut fundiert. Sie findet immer mehr Anhänger. Akupunktur ist keine Behandlungsmethode an die man ‚glauben‘ muss.

Ich habe das Nadeln bei der Deutschen Akupunktur Gesellschaft, Düsseldorf gelernt und das B-Diplom abgelegt. Hierbei handelt es sich um eine lange fundierte und systematische Ausbildung. Diese Ausbildung ist auch von der Landesärztekammer Hessen als offizielle Weiterbildung anerkannt. Ich betreibe Akupunktur nicht als Schnell-Behandlung im Ruck-Zuck-Verfahren, wie das manche anderen Kollegen tun. Qualitätssiegel-Akupunktur ist sehr wirksam, wenn sie nach allen Regeln der (chinesischen) Kunst erfolgt.

Wirkungsweise

Der Nadeleinstich führt an den Nervenenden zu Stimulationen des Rückenmarks und des Gehirns. Dadurch können bereits im Rückenmark Schmerzimpulse unterdrückt werden. Außerdem werden körpereigene Botenstoffe (sogenannte Endorphine) freigesetzt. Viele dieser Wirkungen können sonst nur über künstliche chemische Mittel erreicht werden, zum Teil gar nicht.

Im Mittelpunkt der Therapie steht die individuelle Regulierung des  gestörten Qi, der Lebensenergie des Patienten. Angewendet wird meist Körperakupunktur und ggf. Ohrakupunktur. Die chinesische Akupunktur gleicht energetische Ungleichgewichte im Körper aus und führt damit zur Gesundung. Im Vergleich zur westlichen Akupunktur, wie sie auch in den Studien der gesetzlichen Krankenkassen angewandt wurde, ist chinesische Qualitätsakupunktur auch nach Expertenmeinung noch deutlich wirksamer.

Wann Akupunktur ?

Akupunktur wird allgemein bei folgenden Erkrankungen empfohlen:

  • Schmerzbehandlung bei: Kopfschmerz, Migräne, Rückenschmerzen, Nacken­schmerzen, Schulter-Arm-Schmerzen, Knieschmerzen, Tennis­arm, Nervenschmerzen, rheumatische Erkrankungen, Fibromyalgie.
  • Psychische Beruhigung, Muskelentspannung, Suchtbe­handlung (Nikotin, Alkohol, Essen) Impotenz, Schlaflosigkeit, Angststörungen, bei chronischer Erschöpfung. Sehr gut auch bei Spannungszuständen (‚unter Strom stehen‘).
  • Chronische Magen- und Darmerkrankungen, Gastritis, Kolitis, Divertikulitis.
  • Allergien wie Heuschnupfen, Asthma, chronische Bronchitis.
  • Chronische Infekte, wie Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündungen,
  • Ohrgeräusche und ohrbedingter Schwindel
  • Lähmungen (z.B. Fazialislähmung) auch Schlaganfall Rehabilitation
  • Bei Krebsleiden zur Schmerzlinderung und Aktivierung der Körperkräfte, auch begleitend zur Chemo- oder Strahlentherapie.

Die Akupunktur wirkt auf natürliche Weise und ist quasi ohne Nebenwirkungen.

Ich bin sicher ein vorsichtiger und kritischer Akupunkteur. Keinesfalls werde ich mein sonstiges medizinisches Wissen vernachlässigen. Sie können sicher sein, daß ich Akupunktur nur dann anwende, wenn ich mir Hilfe davon verspreche. Eine eitrige Halsentzündung zum Beispiel bedarf nicht der Akupunktur, sondern des Penizillins.

Wie geht Akupunktur?

Es werden ganz dünne sterile Einmalnadeln durch die Haut gestochen, vorwiegend an Armen, Kopf oder Beinen. Die Nadelung ist nahezu schmerzfrei. Infektionen sind durch das sterile Einmalmaterial ausgeschlossen.

Eine Sitzung dauert 20 bis 30 Minuten. Die Anzahl der Sitzungen hängt von der Art der Erkrankung ab, meistens 10 bis 15 Sitzungen, ein bis zweimal wöchentlich. Entspannung und vertiefte Atmung des Patienten fördern den Therapieerfolg.

Zu einer hochwertigen Akupunktur gehören eine schulmedizinische und eine akupunkturgemäße chinesische Diagnose vor dem Setzen der Nadeln.

Dies schließt spezifische Diagnoseformen mit ein, wie das Auffinden von Störungen der Leitbahnen (Meridiane) und innere Störungsmuster, sowie Puls- und Zungendiagnostik.

Was kostet das?

Akupunktur nach allen Regeln der Kunst ist keine Kassenleistung.

Als Selbstzahlerleistung kostet es zwischen 30 und 47 € (GOÄ 269a).

Von den Gesetzlichen Kassen wird Akupunktur nur bei den Indikationen "Schmerzen der Lendenwirbelsäule" und "Knieschmerzen" bezahlt (wenn auch schlecht).

Private Kassen erstatten in der Regel Akupunktur immer.

Weitere Informationen

Akupunktur Aktuell - Praxis, Fortbildung und Wissen