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Freitag 15.11.2019

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Tel: 116 117

Hinweis in eigener Sache:
Den Dienst der Ärzterufzentrale nehmen wir wegen Unstimmigkeiten seit April 2015 nicht mehr in Anspruch.

HIV / AIDS – Schwerpunktpraxis

Schon zu meinen Krankenhaus­zeiten, also 1986, habe ich mich mit dem Thema HIV-AIDS beschäf­tigt. Und so war 1988 zum Zeit­punkt meiner Praxis­eröffnung klar, dass dies ein Behand­lungs­schwerpunkt wird.

Die Anfangs­jahre waren traurig. Viele Patien­ten sind damals schnell ver­storben. Seitdem hat sich glück­licher­weise sehr viel geändert.

HIV-Infektion

Eine HIV-Infektion ist heute eine behandel­bare chro­nische Erkran­kung, aber kein ‚Todesurteil' mehr. Im Grunde genommen haben HIV-Infizierte heute eine normale Lebens­erwartung – eine gut geführte Therapie voraus­gesetzt. Die früheren schweren Vollbild-AIDS-Erkran­kungen sehen wir dank der heutigen Therapien kaum noch.

Aber es bedarf regel­mäßiger Arzt­besuche, Unter­suchun­gen und Blut­analysen. Nur so kann man ver­hin­dern, dass sich AIDS ent­wickelt. Die Thera­pien haben auch Neben­wirkungen, die beachtet und beob­achtet werden müssen.

HIV-Therapie

HIV-Therapie ist nicht einfach und damit die Sache von Spezia­listen. Durch regel­mäßige Fort­bildungen ist immer ein aktu­eller Stand der Thera­pie in meiner Praxis gewähr­leistet.

Die Praxis ist als HIV-Schwerpunkt­praxis (Dagnä eV.) zertifiziert (siehe Zertifikate).

Ich bin Mitglied in der dagnä (Deutsche Arbeits­gemein­schaft nieder­gelas­se­ner Ärzte in der Ver­sor­gung HIV-Infizierter) und in der hessi­schen HIVAG (Hessische Arbeits­gemein­schaft von HIV Versorgern e.V.). Ich leite 6mal jähr­lich einen Fort­bildungs­abend (‚Qualitätszirkel') der HIVAG (siehe dort).

Die PrEP

Wir haben die Zulassung für diese Behandlung und auch für die notwendigen Kontrollen/Blutentnahmen.

Das wundervolle Kunstwort steht für Prä-Expositions-Prophylaxe. Gemeint ist damit ein Mittel gegen HIV vorsorglich einzunehmen, um eine Infektion damit zu verhindern. Gedacht ist es für Menschen, die wechselnde Sexualpartner haben und auch riskante, d.h. ungeschützte Kontakte. Ziel ist es, eine Ansteckung mit HIV zu verhindern.

Dieses eigentlich ja edle Ziel wird jedoch nicht ganz unproblematisch erkauft. Die PrEP sind wirksame Medikamente. Leider nicht nur mit Wirkung, sondern auch mit Nebenwirkung, zum Beispiel an Leber und Nieren. Und es gibt diverse andere Dinge zu beachten.

Deshalb ist es unumgänglich und wichtig, sich vor Beginn der PrEP gut beraten zu lassen und auch das Blut zu untersuchen, nicht nur auf HIV, sondern auch auf andere sexuell übertragbare Erkrankungen. Und auch nach Beginn muss regelmäßig kontrolliert und Blut abgenommen werden.

Wir machen das.

Erfreulicherweise sind das jetzt seit September 2019 Leistungen, die von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden.

Bitte wenden Sie sich an uns.